BEHANDLUNGSANGEBOT
Die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von Krampfadern ist die vollständige Diagnostik. Rückfälle sind leider nicht selten darauf zurückzuführen, dass die vorgängigen Untersuchungen ungenügend waren. Bei der Diagnose geht es darum, auch optisch nicht erkennbare kranke Venenanteile ausfindig zu machen. Vollständig möglich ist dies erst seit der Einführung der modernen Ultraschallgeräte. Die venöse Ultraschalldiagnostik ist höchst anspruchsvoll, benötigt langjährige Erfahrung und wird von Venenspezialisten (Phlebologen) erbracht. Nur ein erprobtes und eingespieltes diagnostisch-chirurgisches Team erfüllt die optimale Voraussetzung für eine wirksame Venenchirurgie.
Die Chirurgie ist für die Behandlung von Krampfadern nach wie vor der goldene Standard, obschon immer wieder von neuen Methoden die Rede ist, die angeblich einen operativen Eingriff ersetzen. Bei diesen Behandlungen (z.B. Radiowellen (VNUS), Laser, Schaumverödung) handelt es sich jedoch nicht um etablierte Methoden. Wirksamkeit und Sicherheit sind umstritten, weshalb solche Eingriffe auch nicht mit gutem Gewissen empfohlen werden können. Wer sich nicht einer Operation unterziehen möchte, dem bleibt als Alternative leider nur das konsequente und lebenslange Tragen von Kompressionstrumpfhosen. Das schützt allerdings weder vor Komplikationen, noch führt es zu einem ästhetisch zufrieden stellenden Resultat.
Behandlungsgebiete
- Krampfadern im Bereich der Stammvenen
- Seitenast-Krampfadern
- Retikuläre Krampfadern
- Besenreiser
Methodik
1. in der Leiste oder der Kniekehle werden die krankhaften Oberflächenvenen von der Hauptvene abgetrennt.
2. Stripping: das Einführen einer Sonde, um die Vene auf der ganzen Länge unter der Haut herauszustülpen.
3. Entfernen der Venenseitenäste mit Häklein oder lichtgesteuerter Methode.
4. Abbinden der Verbindungsvenen zwischen den Oberflächen- und den Tiefenvenen.
|